Gravel – So fahren wir

Unsere Gravel-Ausfahrten sind sportliche Feierabendrunden für alle, die Lust haben, gemeinsam aktiv unterwegs zu sein, die Region neu zu entdecken und dabei eher Schotter als Stillstand bevorzugen.

Im Mittelpunkt stehen bei uns nicht reine Bestzeiten, sondern gemeinsame Ausfahrten mit sportlichem Anspruch, Teamgeist und Abenteuer vor der Haustür.

Unsere typischen Gravel-Runden

Die meisten unserer wöchentlichen Touren liegen bei etwa 40 Kilometern. Im Laufe des Sommers, wenn Fitness und Form in der Gruppe steigen, werden daraus auch mal 50 Kilometer.

Unsere Region ist flach, deshalb zählen bei uns weniger Höhenmeter als abwechslungsreiche Strecken, gute Beine und Lust auf Bewegung.

Gefahren wird überwiegend auf Gravel und Offroad-Untergrund – Asphalt dient meist nur als Verbindung zur eigentlichen Route.

Tempo & Anspruch

Unsere durchschnittliche Geschwindigkeit liegt meist irgendwo um die 22 km/h – mal etwas darunter, mal deutlich darüber.

Das Wichtigste: Das Tempo richtet sich immer auch nach der Gruppe und den Bedingungen. Schlechtes Wetter, tiefer Untergrund oder Gegenwind können genauso Einfluss haben wie ein starker Spätsommerabend, an dem alle richtig gut drauf sind.

Wir versuchen, als Gruppe gemeinsam unterwegs zu sein und niemanden zurückzulassen. Gerade auf technischeren oder offroadlastigen Passagen zieht sich das Feld manchmal etwas auseinander – das gehört beim Graveln dazu. Spätestens an sinnvollen Punkten wird aber wieder gesammelt.

Wer passt zu unseren Touren?

Grundsätzlich möchten wir möglichst viele mitnehmen. Unsere Touren sind keine Race-Events, aber auch keine lockeren Sonntags-Kaffeefahrten. Eine gewisse Grundfitness und ein realistisches Gefühl für längere sportliche Ausfahrten sind deshalb sinnvoll.

Wenn du noch nie rund 40 Kilometer sportlich gefahren bist, empfehlen wir, dich vorher selbst ein wenig einzuschätzen. Das heißt nicht, dass du Profi sein musst – wir hatten auch Einsteiger, die mit passendem Bike und etwas Motivation schon nach kurzer Zeit richtig gut dabei waren.

Wichtig ist nur: Falls du merkst, dass es an einem Tag gar nicht passt, solltest du jederzeit in der Lage sein, selbstständig nach Hause zu navigieren.

Das richtige Fahrrad

Am besten geeignet ist natürlich ein Gravelbike.

Viele fahren bei uns aber auch mit:

  • Mountainbike
  • sportlichem Trekkingrad

Wichtig ist weniger die exakte Kategorie als ein Rad, das zur Strecke passt und auf Schotter, Feld- und Waldwegen zuverlässig funktioniert.

Sicherheit & Ausrüstung

Helm ist bei uns Standard – eigentlich setzen wir ihn voraus.

Gerade in Frühjahr, Herbst und bei wechselhaftem Wetter sind außerdem sinnvoll:

  • Licht
  • wetterangepasste Kleidung
  • Ersatzschlauch / Pannenset
  • Navigation per Handy oder Radcomputer

Pausen & Besonderheiten

Unsere regulären Feierabendrunden dauern meist rund zwei Stunden.

Lange Stopps machen wir normalerweise nicht. Häufig steuern wir unterwegs einen Point of Interest an – also einen spannenden Ort in der Region, zu dem es kurz ein paar Infos gibt. Das dauert meistens nur wenige Minuten und gehört für uns dazu:

Sportlich fahren und gleichzeitig die eigene Umgebung besser kennenlernen.

Wetter? Fahren wir.

Ein harter Kern von uns fährt nahezu bei jedem Wetter.

Regen, Schnee, Minusgrade oder auch mal schwierige Bedingungen gehören dazu – solange es verantwortungsvoll bleibt.

Denn Gravel bedeutet für uns auch, nicht auf perfekte Bedingungen warten, sondern gemeinsam rausgehen.